Sandstrahlen, Glasperlenstrahlen

Sandstrahlen ist ein Oberflächenbehandlungsverfahren zum Entfernen von beispielsweise Lack- oder Farbschichten, Rost, organischen Ablagerungen oder sonstigen Verunreinigungen.

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Das Sandstahlverfahren kann dabei auf verschiedenen Oberflächen und Materialien, wie z.B. Metall, Kunststoff oder Beton eingesetzt werden.

Spezielle Oberflächenschonende Strahlverfahren, wie z.B. Niederdruckstrahlen oder Softstrahlen, werden bei empfindlichen Materialien, wie z.B. Naturstein oder Holz eingesetzt.

 

Der Vorteil des Sandstrahlens liegt darin, dass Oberflächen auch an unzugänglichen Stellen, wie z.B. in Vertiefungen, Kerben oder Taschen, gründlich behandelt werden können.

Die jeweilige Oberfläche weist nach dem Sandstrahlen eine gleichmäßige Rauheit auf, welche sich optimal zur weiteren Nachbehandlung (z.B. Farb- Lackanstriche, Beschichtungen, …) eignet. Die  Rauheit der Oberfläche hängt dabei von der Korngröße und der Art des Strahlmittels ab.

Als Strahlmittel setzt man neben Sand, mit einer Korngröße von 2 bis 0,06 Millimetern, auch Schlacke oder Korund ein.

Ein verwandtes Verfahren ist das Glasperlenstrahlen, bei dem Glaskugeln statt Sand verwendet wird. Dadurch wird bei Metallen neben dem Abtragen verunreinigter Oberflächen auch eine Verdichtung des Materials erreicht.

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